Montmartre

Der Berg der Künstler und der Bohème

Windmühlen und Weinreben prägten jahrhundertelang das Bild des Dorfes Montmartre. Seit dessen Eingemeindung 1860 lebten und arbeiteten dort mehrere Generationen von Künstlern. Die Impressionisten wie Renoir und Degas hatten dort ihre Ateliers. Van Gogh wohnte hier bei seinem Bruder Theo. Toulouse-Lautrec war im Moulin Rouge zu Hause. Anfang des 20ten Jahrhunderts erfanden Picasso und Braque den Kubismus.

Boheme

Abesses Metro

Bruttstätte der Avantgarde wurden Ateliers wie das Bateau-Lavoir und einige der unzähligen Kabaretts, Cafés und Lokale, die ein beliebtes Ausflugsziel der Pariser waren. Die Entstehung von Sacre-Coeur auf der "Butte" belebte den höchsten Hügel von Paris wieder zu einem Wallfahrtsort. Auch heute noch ist Montmartre das kontrastreichste Viertel von Paris.

Abseits von lauten Boulevards und Touristenströmen kommen wir zu ländlich anmutenden Winkeln, pittoresken Aussichten und Künstlerateliers von einst.
Auf versteckten Wegen erklimmen wir den Hügel und den kleinen Weinberg des Clos Montmarte entdecken. Der Rundgang endet an der Sacre Coeur Kirche gleich neben dem Künstlermarkt auf dem Place du Tertre.